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  März 2006:
Bell's Whisky Wild
Trout Festival,
Rhodes
 
Bell's Whisky Wild Trout Festival 2006,
Rhodes 17.-21. März
Die Frühlings-Sommersaison 2005/06 bescherte den Fliegenfischern in den südlichen Ausläufern der Drakensberge im nordöstlichen Ost Kap äusserst unterschiedliche Bedingungen und zum Teil schwierig zu befischende Flussabschnitte. Die geringen Schneefälle in den Wintermonaten führten zu einer sehr bescheidenen Schneeschmelze im September. Das Schmelzwasser ist ein wichtiger Faktor für die vielen Quellflüsse in den südlichen Drakensbergen. Die darauf folgende Trockenheit liess die hochalpinen Bäche zu kleinen Rinnsalen verkommen, in welchen sich die Forellen nur in den tiefen Pools unterhalb von Wasserfällen halten konnten. Während die extrem niedrigen Wasserstände bis Februar für die Fischpopulation positive Auswirkungen hatten, war es für die zweibeinigen Flossenjäger delikat, eine nennenswerte Forelle in den kleinen und glasklaren Pools mit einer Fliege zu überlisten. Der trockene und heisse Sommer – vor allem im Januar – reduzierte die krasse Überpopulation von kleinen, mageren Forellen in den Oberläufen merklich, und die natürliche Selektion mit den stärkeren Fischen überlebend ist durchaus begrüssenswert, als dass das Nahrungsangebot in den höher gelegenen Strecken begrenzt ist und nicht viele Forellen gross und stark werden lässt.

Ende Februar kamen dann die langersehnten Regenfälle, und sie erkoren für Tage das nördliche Ost Kap sowie den Orange Freestate zu ihrem Territorium. Viele Flüsse überfluteten riesige Landflächen in den Tälern und Brücken wurden zerstört. Monatelang herrschte Trockenheit im Hinterland, und binnen Tagen wurde das grosse Defizit an Wasser in den Reservoirs wettgemacht. Trotz den erheblichen Schäden konnten viele von der Trockenheit betroffenen Farmer wieder aufatmen, die für die Wasserversorgung im ganzen Land verantwortlichen Staudämme/Flüsse führten wieder ausreichend Wasser, und die Landschaft verwandelte sich umgehend in ein sattes grün. Weidetiere hatten endlich die Möglichkeit, sich für den harten Winter zu stärken – vor allem in Gebieten wie dem südlichen Afrika wird eindrücklich vor Augen geführt, dass kein Gold der Welt den Wert von Wasser aufwiegen kann.



Kraai Canyon

Bis anhin war die Vorfreude auf den Trip mit Befürchtungen verbunden, dass die Fischwasser um Rhodes kaum Wasser führen und das 10. Bell's Whisky Wild Trout Festival eher „trocken“ ausfallen würde, mit Fliegenfischen hauptsächlich in den Seen und Teichen der Umgebung.

Die Drakensberge erhielten nun im Februar/März ausgiebige Niederschläge und die Vorfreude auf das Festival in Rhodes mit Fischen in sprudelnden Bergbächen stieg ins unermessliche. Obwohl das Fliegenfischen in ruhenden Gewässern auf mich durchaus auch eine Faszination ausübt und man in der Regel doppelt so grosse Forellen fängt, bleibt meine grosse Leidenschaft das Befischen (und Besteigen) von Bergbächen in den abgelegenen Bergen an der Grenze zu Lesotho, wo man den wunderschön gezeichneten Regenbogenforellen nachstellen kann, deren Existenz und Population seit über 80 Jahren nicht von Menschenhand beeinflusst wird.

Am Donnerstag, 16. März, einen Tag vor dem Festival, war es dann soweit: nach 3 Stunden Fahrt durch erstaunlich grüne Savanne erklimmen wir die ersten Steigungen vor Barkly East, und als uns die Strasse über die ersten Flüsse führt werden unsere Erwartungen bei weitem übertroffen: nicht zu hoher Wasserstand, noch etwas angetrübt aber perfekte Strömung. Back in Trout Country! Wir planten, Rhodes am frühen Nachmittag zu erreichen, doch viele Stopps an Brücken und dem damit verbundenen Erkunden von verschiedenen Gewässern und dem Ausschauhalten nach Fischen verschoben unsere Ankunft um ein paar Stunden…

Debbie van Wyk und Dave Walker vom Walkerbouts Inn begrüssten uns und mit kühlen Drinks genossen wir den wunderschönen Sonnenuntergang im Garten vor der Lodge. Das anschliessende Abendessen war wie immer erstklassig, mit ausschliesslich regionalen Produkten und viel Liebe und Kreativität zubereitet.

Nach einem herzhaften Frühstück am Freitagmorgen hielt uns nichts mehr und wir wollten so schnell wie möglich unsere Fliegenruten vorbereiten. Die Mehrzahl der Festivalteilnehmer würde erst am Freitagabend in Rhodes ankommen, also entschieden wir uns, den Glass Nevin Beat am unteren Bell River nur wenige Kilometer ausserhalb Rhodes zu versuchen. Es war ein sehr heisser Tag und die Fische zeigten sich als eher träge und wählerisch. Wasserstand und -temperatur waren perfekt, aber ausser ein paar vorwitzigen Minderjährigen, die kaum zwischen zwei Scheiben Toastbrot gepasst hätten, war das Wiedersehen mit dem Bell nicht von erwähnenswertem Erfolg gekrönt. Doch grandiose Landschaft, Wildbeobachtungen und majestätisch über uns kreisende Lämmergeier entschädigen uns für die erfolglose Jagd auf die scheuen Forellen.

Gegen 17:00 verwandelten sich die sonst verwaisten 60km der R396 zwischen Barkly East und Rhodes in eine verkehrsreiche Rallyepiste, auf der zahlreiche 4x4s der gehobenen Klasse mit GP (Gauteng Province, Johannesburg) und CA (Cape Town) Zulassungsschildern so schnell wie möglich Rhodes und das Zentrum des Universums erreichen wollten.

Kurz vor Sonnenuntergang war dann das Gros der über 60 Teilnehmer und Ehrengäste des 10. Bell's Whisky Wild Trout Festivals anwesend, als Dave Walker seine Begrüssungsrede hielt. Unter der buntgemischten Gemeinde von Petri Jüngern befanden sich Persönlichkeiten wie Tony Kietzman, Fred Steynberg, Mario Geldenhuys, Richard Viedge, Martin Davies, Nick Lyons, und Paul Curtis. Letzterer ist Autor, Verleger und Besitzer von Platanna Press Johannesburg und hat zur grossen Freude der Südafrikanischen Fliegenfischerzunft kürzlich den Klassiker „The Rapture of the River“ von Sydney Hey zum ersten Mal seit 1957 wieder veröffentlicht.


Rhodes



Die ersten Gäste erreichen Rhodes

Beim Wild Trout Festival in den Gewässern um Rhodes handelt es sich nicht um ein Wettfischen oder um eine Konkurrenz um den grössten gelandeten Fisch. Es ist vielmehr eine jährliche Familienzusammenkunft von Fliegenfischern aus allen Ecken des Landes. Und beim gemeinsamen Dinner wurden dann die Abenteuer an den jeweiligen Beats erzählt, einige verloren sich auch gerne in Diskussionen über Sinn und Unsinn der neuen Sage 7,6' "00" Serie, oder ob nur das überlisten einer Regenbogenforelle oder eines Yellowfish's die höhere Kunst des Fliegenfischer Metiers darstellt…

Der unermüdliche und stets von süsslichem Pfeifenrauch umgebene Tony Kietzman kennt das Bergland um Rhodes/Maclear wie kaum ein Anderer und seine Passion für die einheimische Flora und Fauna ist Garant für interessante und lehrreiche Outings am Wasser. Tony war mit der allabendlichen Organisation von Beats und Guides betraut, und er verstand es vorzüglich, die 2 bis 4er Gruppen den passenden Guides sowie dem Beat zuzuordnen, welcher am ehesten auf die gewünschte Art Gewässer UND körperliche Verfassung/Mobilität der jeweiligen Fischer abgestimmt war. Nach einem langen Tag am Wasser traf man sich bei Sonnenuntergang vor Tonys grosser Tafel, um zu sehen mit wem man in der Früh welchen Fluss erkundigen kann.

Die Abendessen im Walkerbouts Inn wurden zwischen Vor- und Hauptspeise durch zwei Dudelsackbläser „musikalisch“ begleitet. Nichts gegen Schottische Tradition, aber teilweise – auf den Zuspruch der zwei Bläser für die goldene Flüssigkeit des Hauptsponsors zurückzuführend – verkam das Intermezzo zu veritablem Lärmterror.

Am Samstagmorgen verliessen wir nach nahrhaftem Frühstück und mit unseren Lunchpacks gegen 08:00 Rhodes und fuhren zum ca. 30km entfernten Mittelteil des Bokspruits. Mit Sophie van Holdt, Paul Curtis, und Tony Kietzman als unseren Guide befischten wir den Welgemoed Beat. Schon als wir unter zwei grossen Eichen parkieren sehen wir, dass der Bokspruit herrlich klar zwischen dem dichten Pappelbestand an uns vorbei sprudelt. Auch das kritische Auge von Tony befindet den Wasserstand als perfekt für diese Jahreszeit, und schon machen wir uns auf den Weg flussabwärts. Der Bokspruit fliesst hier in langen Kurven gemächlich im Schatten der dichten Ufervegetation, wechselt dazwischen in schnellere Rieselstrecken, und nach ca. 4km erreicht man wieder offeneres Terrain und der Bach begeistert mit vielen kleinen Schwellen, mächtigen Steinen, und grossen Felsenpools. Sophie und Paul folgten uns während etwa 15 Minuten und begannen dann die Pools flussaufwärts zu befischen. Paul konnte schon nach wenigen Würfen die erste kleine Regenbogenforelle mit einer rotbraunen Sedge überlisten. Weitere rasante Attacken auf seine kleinen Trockenfliegen folgten und binnen 10 Minuten konnte er fünf Fische landen, keiner jedoch grösser als 15cm.



Bokspruit (Welgemoed)



Ausschauhalten am Bokspruit

Tony und ich marschierten noch etwa einen Kilometer bevor ich mich unterhalb einer grossen Kehre in den kühlen Bach begab. Ich entschied mich für eine kleine Zak-Nymphe, welche ich am 10 Fuss Leader mit 6x Vorfach montierte, und näherte mich vorsichtig einer tiefen Rinne entlang einer steilen Felswand. Der aufkommende Rückenwind war eine willkommene Hilfe, um diese herrliche Strecke aus möglichst grosser Entfernung anzuwerfen und der Nymphe genug Zeit zum Absinken zu geben, da die Forellen in den tiefsten Löchern lagen. Schon die zweite Präsentation war erfolgreich und ich konnte eine herrlich gezeichnete Regenbogenforelle von ca. 20cm vom (widerhakenlosen) Haken lösen.



Tony Kietzman am Bokspruit

Die Fische zeigten sich auch steigfreudig, und jeder von uns konnte während des Tages zahlreiche Forellen mit grauen CDCs, DDDs, und buschigen RABs überlisten. Leider waren Forellen über 25cm kaum auszumachen auf dieser Strecke, aber das prächtige Wetter mit Temperaturen um 26° sowie die interessante Gesellschaft machten den Tag perfekt.



Sophie van Holdt in ihrem Element

Richard Viedge aus Maclear begleitete uns am Sonntag. Uns wurde der wildromantische Abschnitt Brucedell am Oberlauf des Bokspruits zugeteilt. Richards pick-up Truck brachte uns in knapp einer Stunde Fahrzeit zum wunderschönen Quellwasser des Bokspruits in hochalpinem Gelände. Der kristallklare Bergbach entspringt auf dem Gebiet der Farm Gateshead, oberhalb von Brucedell gelegen, und schlängelt sich durch eine von über 2,500m hohen Gipfeln umgebene Hochebene, stürzt über bis zu 10m hohe Wasserfälle in atemberaubende Pools und Kehren – normalerweise unberührtes Forellen Nirwana. Nur die frischen Fussspuren von drei Teilnehmern im weichen Ufersand des Canyons, welche die 8km lange Strecke am Vortag befischt haben, bewiesen dass wir nicht die Ersten waren…



Richard Viedge mit starker Regenbogenforelle am oberen Bokspruit

Das Terrain ist im Vergleich zum Welgemoed Beat anspruchsvoller und bedeutend steiler. Am Vormittag pfiff ein rauer Wind durch die Schlucht und die Temperatur fiel deutlich. Weder Richard noch Jacky und ich konnten Zählbares für die Statistik vermelden, als wir uns nach zwei Stunden wieder trafen. Ich befischte Traumstrecken in spektakulären Schluchten abwechselnd mit einer grauen Adams und einer braunen Goldkopfnymphe. Die scheuen Forellen waren in den klaren Pools deutlich auszumachen, aber zu mehr als ein paar genaueren Inspektionen der vorbeitreibenden Imitationen konnte ich die Fische nicht verlocken.



Lunch

Gegen Mittag wurden die Wolken immer bedrohlicher und der einsetzende Regen führte zu den ersten Erfolgserlebnissen. Der leichte Nieselregen hielt nicht lange an und schon bald brannte die Sonne wieder auf uns nieder, aber die kurze Regenpause verhalf den Regenbogenforellen zu gesteigertem Appetit.

Im tiefen Becken unterhalb des grossen Wasserfalles konnte ich zwei starke Forellen von ungefähr 28cm auf tiefgeführten Nymphen fangen. Wir verzehrten unsere reichhaltigen Lunchpacks auf der Sandbank neben dem Wasserfall, und in der warmen Nachmittagssonne gönnten wir uns anschliessend ein bequemes Nickerchen.



Siesta am Bokspruit

Frisch gestärkt erklommen wir dann die Felswand neben dem Wasserfall und erreichten traumhaftes Trockenfliegen Gewässer. Zwischen grossen Steinen hindurch bahnte sich der Bach in der sich vor uns öffnenden Hochebene seinen Weg über kleine Felstreppen und bildete kleine Pools, zum Teil nur von den Ausmassen einer Badewanne.



Brucedell oberhalb des Wasserfalles

Schnell fing (und verlor) ich über 10 kleine Regenbogenforellen zwischen 12 und 20cm. Durch nachlassende Konzentration entkam mir dann eine schöne Regenbogenforelle von über 30cm am 7x Tippet in der starken Strömung. Wir stellten fest, dass wir die grossen Forellen mehrheitlich in sehr seichten und schnellfliessenden Abschnitten fingen.



Jacky, Brucedell

Alle waren hochzufrieden, als wir uns gegen 17:00 wieder trafen. Jeder konnte unter unzähligen "Guppys" mindestens zwei oder drei Forellen in der 30-35cm Region landen. Und die eindrückliche Regenbogenforelle, die Richard am Ende des Tages zum Steigen verlockte war ein gewichtiger Beweis dafür, dass dieses relativ schmale Bächlein Fische von über 1,5kg beheimatet!



Martin, Brucedell

Am Montag ging's dann zum höchstgelegenen Beat des Bell Rivers. Boarmans Chase auf 2,500m über Meer neben der Passhöhe des Naudes Neck gilt als Juwel und gehört zu den beliebtesten Strecken in der Region. Mit Mario Geldenhuys erklommen wir die steile Passstrasse zum Dach des Ost Kaps und waren froh, dass unser Panzer neben Vierradantrieb auch über eine grosse Bodenfreiheit verfügte…



Quellwasser des Bell River

Verschiedene kleine Wiesenbäche von 1-3 Metern Durchmesser vereinen sich hier zu den Quellwassern des Bell River. Nach ein paar herrlichen Kehren gräbt sich der Fluss dann durch eine tiefe Schlucht und überwindet in kurzer Distanz grosse Höhenunterschiede. Das Auto wird am oberen Ende der Strecke parkiert und man wandert einige Kilometer den dramatischen Klippen entlang, bevor man in die Schlucht einsteigt und flussaufwärts fischt. An einem heissen Tag im Canyon über Felsen kraxelnd durchaus positiv, dass man sich stetig dem Fahrzeug nähert. Aufgrund erschwerter Anfahrt sowie des kräfteraubenden Geländes mit steilen Abhängen wird Boarmans Chase sehr selten und meist nur von ortskundigen Fliegenfischern befischt.



Boarman's Chase

Die Strecke sah schon aus der Vogelperspektive spektakulär aus, aber als wir nach einigen mehr oder weniger freiwilligen Rutschpartien im Bachbett stehen und die vor uns liegenden Pools auf Augenhöhe erspähen können, bleibt uns im wahrsten Sinne des Wortes die Spucke weg. Wir gönnen uns einen Schluck aus der Feldflasche und Jacky knüpft schon eine von Marios buschigen Adams (grau) ans Vorfach. Schon beim ersten Vorbeitreiben löst sich ein grosser Schatten vom Grund und folgt der Fliege einige Meter. Jacky wirft nochmals in die Strömung und gespannt folgen drei Augenpaare der perfekt auf dem Wasser sitzenden Trockenfliege. Wieder kommt die Forelle näher und entscheidet sich zu einer rasanten Attacke auf ihr vermeintliches Frühstück. Die gehakte Regenbogenforelle mass etwas über 25cm, war in ausgezeichnetem Zustand und lieferte einen bemerkenswerten Drill.



Nach erfolgreichem Drill

In fast jedem Abschnitt konnten wir die eine oder andere Schönheit mit der Trockenfliege überlisten.

Wir verbrachten einen unvergesslichen Tag in absolut atemberaubender Umgebung und die meisten der gefangenen Forellen waren über 25cm. Die Fischpopulation ist trotz der grossen Höhe erstaunlich stark und gut genährt. Während wir an den Vortagen Unmengen von Forellen unter 15cm fingen, landeten wir im Boarmans Chase überraschenderweise nur selten eine Regenbogenforelle unter 20cm. Mein grösster Fang war eine 34cm Regenbogenforelle, und Jacky verlor zwei Fische welche locker über 35cm waren.



Guide Mario am Boarman's Chase

Mit schweren Beinen stolperten wir am Ende des Tages dem Toyota entgegen, und nachdem wir uns aus den nassen Utensilien geschält hatten fuhren wir zufrieden mit der sinkenden Sonne im Rücken die holprige Staubpiste zurück nach Rhodes.

Die Schlussfeier wurde in einer grossen Scheune auf einer Farm nahe Rhodes abgehalten. Das Team um Debbie und Susanne verwandelte die schmucklose Halle, in der sich sonst staubige Massey Ferguson's und John Deere's die Nase reiben, in einen wundervoll dekorierten und warmen Festsaal. Im Schein von Paraffinlampen genossen wir den zarten Lammbraten welcher mit Gemüse sowie Salaten in allen Variationen serviert wurde. Nach einem leckeren Dessert hielt Dave Walker seine Abschlussrede und dankte vor allem dem Hauptsponsor für die grosszügige Unterstützung der Wild Trout Association. Das Glück verliess unseren Tisch dann bei der Auslosung der zum Teil sehr wertvollen Preise, denn ausser einem hightech Thermoskrug sammelten sich vor uns nur Bell's Whisky Caps. Definitiv vor Sonnenstich geschützt beim nächsten Trip…

Das 10. Bell's Whisky Wild Trout Festival in Rhodes war erstklassig organisiert und das sehr gute Wetter trug zur guten Stimmung bei. Alle fischenden Teilnehmer konnten auf erfolgreiche Tage in den Bergen zurückblicken. Und auch unser Schottische Freund Ian, der sich nach dem ersten Tag am Bokspruit über zu anstrengende Fussmärsche und zu kleine "Sardinen" in den Fliessgewässern beschwerte, konnte in den darauf folgenden Tagen herrliche Regenbogenforellen von 1.5 – 2kg in den Seen bei Tiffindell von seinem Wooly Bugger lösen.

In der Hoffnung, bei unserem nächsten Trip nach Rhodes Mitte April ähnlich gute Verhältnisse anzutreffen, verliessen wir mit den anderen Festivalteilnehmern das Zentrum des Universums. Das verschlafene Rhodes und seine Bewohner konnten sich wieder vom "Ansturm" erholen!


Einige erfolgreiche Trockenfliegen und Nymphen:




Für Fragen und weiter Informationen: info@africantrout.com